Jakobsweg 2017 - 15. Juni
Am nächsten Morgen liegt zunächst San Sebastian auf dem Weg. Als ich aus dem Wald heraustrete und auf den ersten Sandstrand dieser Stadt herunterschaue ( er hat tatsächlich mehrere ), bin ich begeistert. Trotz Nieselregen - ich laufe in Regenjacke- ist es wunderschön.
Sandstrand San Sebastian
Der hl. Sebastian auf einem Berg über der Stadt.
Langsam schlendere ich durch die Stadt. Trotz des schlechten Wetters sind viele Surfer unterwegs. Für diese Sportler ist die Stadt bekannt.
Ganz schön viel Seegang im Hafen.
Auf dem Camino nach Orio durch Wald und Wiesen, bergauf und bergab, steht plötzlich ein Hinweisschild vor mir, wonach es bis nach Santiago nur noch 787 km sein sollen 😁
Die erste Herberge, die ich an diesem Tage anlaufe, gibt es nicht mehr. Also weiter nach Zarautz. Dort finde ich mitten in der Stadt ein kleines Hostel, das aber erst um 16:30 Uhr öffnet. Die verbleibende Stunde trinke ich gegenüber in einer Bar einen Milchkaffee. Pünktlich um 16:30 Uhr checke ich ein. Gott sei dank ist ein Bett frei. Später kommt noch Isolde, eine Irin, die auch auf dem Jakobsweg ist. Die Verständigung klappt sehr gut, da sie als Englischlehrerin sehr deutlich spricht. Der deutsche Surfer, der später erscheint, schaut bis Mitternacht im Gemeinschaftsraum Fernsehen, so dass ich das erste Mal die Ohrstöpsel probiere. Ich schlafe gut.
Zarautz
Mein Bett im Hostel-es war sehr sauber
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